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Gallery Weekend Berlin 2016 PDF Drucken

Von mystischer Eleganz

Antike asiatische Kunst aus der Sammlung Feuerle im Bunker in Berlin. Foto: Doris Spiekermann-KlaasEin Privatmuseum für Berlin und die Welt: Der Sammler Desire Feuerle rüstet einen Weltkriegsbunker für seine Kunstwerke um

von Irmgard Berner

Berlin, April/Mai 2016. Wie im Dornröschenschlaf lag bis vor Kurzem der Telekommunikationsbunker am Halleschen Ufer unter wucherndem Gestrüpp verborgen. Und im Innern? „Wie eine Tropfsteinhöhle, unglaublich“, erzählt Désiré Feuerle hingerissen. Wir stehen im Tiefgeschoss, vor uns öffnet sich die weite, mit kantigen Säulen gegliederte Halle in ein horizontloses Dunkel. Punktuell leuchten zarte Statuen auf hohen Sockeln, schälen sich die feinen Schnitzereien eines Mahagonisessels aus dem Schwarz, lädt eine Vitrine zur Betrachtung ein. Kisten stehen am Rand, unausgepackt.

Desire Feuerle, Sammler. c-benjamin pritzkuleitDer polyglotte Kunstsammler Désiré Feuerle eignet sich gerade den Zweite-Weltkriegs-Bunker als Ausstellungsort an – für seine exquisite Sammlung asiatischer antiker und zeitgenössischer, internationaler Kunst.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der Berliner Zeitung: Ein Weltkriegsbunker für Kunstwerke in Berlin

Weitere Artikel zum Gallery Weekend Berlin 2016:

„Für junge Galerien ist es viel schwieriger geworden“ sagen die Galeristinnen Monika Sprüth und Philomene Magers im Interview mit Irmgard Berner

 
100 Jahre DADA PDF Drucken

Aus dem Chaos - DADA

Vor 100 Jahren wurde in Zürich der Dada geboren. Die Bewegung revolutionierte auch die Berliner Kunst.

Johannes Theodor Baargeld: Typische Vertikalklitterung als Darstellung des Dada Baargeld, 1920, ausgestellt auf der Ersten Internationalen Dada-Messe in Berlin . Kunsthaus Zürich, Graphische Sammlung (Ausschnitt/cropped)5. Februar 2016. Es war völliger Nonsense und dennoch die Geburtsstunde einer anhaltend fruchtbaren Revolte: Am 5. Februar 1916, mitten in der Hölle des Ersten Weltkriegs, wurde in Zürich der Mythos Dada begründet.

von Irmgard Berner

Poster für die Eröffnung des Cabaret Voltaire, 1916. Lithographie von Marcel Slodki. Kunsthaus Zurich.Denn an jenem Abend vor genau einhundert Jahren lud eine anarchische Bohème aus Emigranten-Künstlern um Hugo Ball und Emmy Hennings ins Züricher Cabaret Voltaire ein. In der Spiegelgasse, im Vergnügungsviertel Niederdorf, riefen sie auf kubistischen Plakaten zu einem irrwitzig wilden, lustvollen Spektakel mit Lautmalerei, Unsinnsgedichten, mit Trommeln und „Negertänzen“ auf. „Das Lokal war überfüllt; viele konnten keinen Platz mehr finden“, schrieb Hugo Ball. Schon der Eröffnungsabend war ein durchschlagender Erfolg. Mit zur Kerntruppe gehörten Hans Arp, Deutsch-Franzose, Maler und Lyriker, der Rumäne Tristan Tzara, Dandy-Schriftsteller und späterer Stratege der Bewegung, sowie der Maler-Architekt Marcel Janco. Eine Woche später gesellt sich Richard Huelsenbeck aus Berlin dazu, der noch mehr „Negerrhythmus“ will, um die Literatur in Grund und Boden zu trommeln. Sophie Taeuber Arp schillertmit groteskemTanz in kubistischen Kostümen und Masken vonMarcel Janco. Als Stern desCabarets funkelt Emmy Hennings.

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Vilém Flusser - Medienphilosoph PDF Drucken

Vorausdenker des Digitalen

„Bodenlos –Vilém Flusser und die Künste“ ist ein erkenntnisreicher Parcours durch Werk und Wirken des großen Kommunikators. Die multimediale Ausstellung in der Akademie der Künste in Berlinüber den charismatischen Medienphilosophen und jüdischen Migranten

VilémFlusserwurde in den Achtzigern zumStar derMedientheorie in Europa. Foto: Ed Sommer

erweist sich zudem als Ritt durch die Mediengeschichte des späten 20. Jahrhunderts.

von Irmgard Berner

Berlin, Dezember 2015. Wenn Vilém Flusser spricht, beansprucht er den ganzen Luftraum zum ausgiebig Gestikulieren. Energie wirbelt, er läuft zur Hochform auf, während er kommentiert und philosophiert. In dem 17-Minuten-Video „Les Gestes du Professeur“ sind diese Gesten selbst Inhalt seines Philosophierens.

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Christian Jankowski Retrospektive PDF Drucken

Ein Streich, ein Glück

Der Moment des Rollentauschs ist dem Werk des Christian Jankowski immanent. Warum dieses Prinzip also nicht auch für die
Retrospektive in der Galerie cfa anwenden? Die Schauspielerin Nina Hoss hat kuratiert. Und das recht fein.

Nina Hoss kuratiert Christian Jankowskis Retrospektive. 2016. c-Franziska SinnBerlin, Januar 2016. Diese Ausstellung musste mit einem performativen Akt eröffnen, nein, einem Rollenspiel, alles andere wäre demVorhaben, in der vorliegenden Konstellation Kunst des Christian Jankowski zu zeigen, wohl nicht gerecht geworden. Der Titel des Dreipersonen-Dramoletts: SMS-Performance.

von Irmgard Berner

Die handelnden Personen: Christian Jankowski, Künstler; Nina Hoss, Schauspielerin; Bruno Brunet, Galerist. Inhalt: Kontaktabsprachen zwecks Kuratierung. Ort der Handlung: ein Aussichtsturm. DerMeta-Space: die Galerie cfa am Kupfergraben. Der Zeitpunkt: die Vernissage von „Retrospektive. Kuratiert von Nina Hoss“. „...Wie wär’s morgen für dich fürs Kuratieren? Hättest du Zeit? Liebe Grüße, Nina“, liest Jankowski die SMS von Nina Hoss mit Profi-Schmunzeln. Und Hoss die Antwort von Jankowski, mit Profi-Diktion: „Gern, wann ist denn für dich am besten?“ Rollentausch also, Brunet liest Datum und Uhrzeit, und der Inhalt ist somit so banal wie angemessen professionell.

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Venedig Biennale 2015 PDF Drucken

Venedig im Zeichen der Kunst

Es ist wieder Biennale in Venedig. Die weltweit größte Kunstschau, die „Mutter aller Biennalen“, ist 120 Jahre alt und findet zum 56. Mal statt.

Factory of the Sun, videostill. Hito Steyerl. c-theartistIn diesem Jahr muss man ganz im Sinne Shakespeares feststellen: „All the world's a stage“ - und die Stadt Venedig erst recht. Denn die Biennale lebt von unzähligen theatralen Momenten, das Genre der Stunde ist die Performance. Und sogar Opernaufführungen gibt es.

von Irmgard Berner

Mai 2015. Seit Mitte Mai ist die Lagunenstadt, dieses symbiotische Wunder aus historischer Architektur und Wasser, also wieder große Bühne für die Kunst. Hauptspiel- und Ausstellungsorte der Venedig Biennale sind die Giardini, die weitläufigen Gärten mit den Nationen-Pavillons und der großen Zentralausstellung im Osten der Insel. Sowie die Arsenale, zwischen Giardini und Altstadt gelegen, wo in langen Backsteinhallen einst die venezianische Flotte gezimmert und Schiffstaue gedreht wurden. Kunst gezeigt wird aber auch in zahlreichen Palazzi der Stadt und unter freiem Himmel. Allein 89 Nationen sind mit eigenen Pavillons vertreten. „Eventi Collaterali“ heißen diejenigen Ausstellungen, die sich nach erfolgreicher Bewerbung an das Kunstevent andocken dürfen und es nun umwuchern. Ein Rundgang.

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