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Anti-Oper "Neither" PDF Drucken

Der Wellenfeldsound

Die Kunst des Hörens: Keine Geschichte, eher die Beschreibung eines menschlichen Schwebezustands - Morton Feldman und Samual Beckett

Neither, Anti-Oper von Morton Feldman und Samuel Beckett. photo: vitoscha koenigs

erschaffen die Anti-Oper „Neither“. Mit 3D-Surround Sound bringt das Künstlernetzwerk phase7 das Werk zum Klingen in einem Zwischenreich.

„Neither to and fro in shadow from inner to outer shadow from impenetrabel self to impenetrable unself by way of neither … – Weder Zu und Rück vom inneren zum äußeren Schatten vom undurchdringbaren Selbst zum undurchdringbaren Unselbst durch das Weder …“ - Wem das wie dadaistische Lautmalerei klingt, der liegt nicht so ganz daneben. Oder vielleicht doch, denn mit Lauten hat es zwar zu tun, nicht so sehr aber mit Dadaismuskunst, eher mit absurdem Theater, da diese Wörter die Sinnfreiheit der Welt in sich tragen und den darin orientierungslosen Menschen. Die Laute bilden Worte und diese sind ein Teil von insgesamt 87 Wörtern, die der Dichter und Dramatiker Samuel Beckett, dessen Drama „Warten auf Godot“ dem Theater des Absurden zugerechnet wird und zur Weltliteratur zählt, auf eine Postkarte geschrieben und an den Komponisten Morton Feldman geschickt hatte, 1976.

von Irmgard Berner

Denn Feldman hatte Beckett um ein Libretto für ein Musikstück gebeten, „something hovering“ wie er es nannte. Keine Geschichte also, eher die Beschreibung eines menschlichen Schwebezustands. Nach einigem widerständigem Zögern dichtete Beckett die Wörter auf die Postkarte und sie erreichten so den Komponisten.

Aus diesen 87 Wörtern baute Feldman die Oper „Neither“. Eigentlich eine Anti-Oper aus 50 Minuten Musik, 1400 Taktwechseln und einer Sopranstimme, die so hoch singt, dass die Wörter bis zur Unkenntlichkeit in Klängen verschwimmen. Eine sphärische Komposition für großes Orchester und sirrende Frauenstimme. Eine Oper, die wie eine Anlehnung an Dada wirkt und abstrakt wie Sound-Expressionismus daherkommt. Absurd bis aberwitzig ist allein die fast unmenschliche Aufgabe, die Singstimme sensibel-kraftvoll in den hohen Registern zu führen. Aber „Neither“ beruht nun mal ganz offensichtlich auf der konzertierten Verweigerung von Feldman und Beckett, die sich einig waren, dass sie die Kunstform Oper mit ihren gestanzten Figuren, Handlungssträngen, mit einem Anfang und einem Ende ablehnen. Trotz dieser Offenheit der Form ist so etwas wie ein Opernwerk entstanden, mit orchestralem Klang und einer Darstellerin, eingebettet in eine surreale Szene, einen Raum.

Und da fängt es an spannend zu werden. Denn das Berliner Künstlernetzwerk „phase7“ lässt „Neither“ nun als 3D-Audio Oper erklingen und hat es in einen schwarzen Raum getaucht, der sich in eine irreale digitale Welt verwandelt. Heute, 35 Jahre später also, übersetzt phase7 Becketts und Feldmans Auseinandersetzung mit scheinbar eigenständig operierenden Klängen und der Suche nach einer modernen Opernform ins mediale Jetzt. Und hat damit die Offenheit des Bedeutens nicht interpretiert sondern erhalten. Premiere war Anfang März im Festspielhaus Hellerau in Dresden, im Juli wurde es im Berliner Radialsystem gezeigt.

3D-Sound im Lichtliniengeflecht

Gleichsam offen ist denn auch der Aufführungsraum, dessen Grenzen beim Betreten nicht zu sehen sind. Denn seine Wände verschwinden im von Lichtkegeln durchstoßenen Nebel. Sein Zentrum besetzt ein schwarzer Kubus, der zweigeteilt und in seiner Mitte halbiert ist, zum einen oben unter dem Bühnenhimmel schwebt, zum andern als stabiles Bühnepodest der Schwerkraft verpflichtet bleibt. Aus ihm ragt wie eine Lichtskulptur die Sängerin. Ganz in Weiß, ganz Stimme, irdisch plastischer Körper, ist sie die einzig physisch anwesende Musikern. Ein wenig erinnert das Bild an Raumschiff Enterprise mit seinem Fahrstuhl zum „Wegbeamen“. Umsponnen von einem sich ständig ändernden Lichtliniengeflecht steht sie als Solitär im immateriell erscheinenden Raum. Ganz auf den Gesang konzentriert, ist sie wie in andere Sphären entrückt.

Morton FeldmanDas Orchester existiert nur als Klang, wird ersetzt durch einen virtuellen Soundkörper. Dazu  schreibt Beckett-Biograf James Knowlson in „Feldman meets Beckett“: „Die Loslösung der Klänge von den Musikern eröffnet einen direkt erlebbaren klanglichen Gedankenraum, ein Schweben im Dazwischen, im ‚Neither’.“ In diesem Gedankenraum sitzt das Publikum in konzentrischen Kreisen um den Bühnenkubus. Über dem äußersten Kreis schwebt ein Kranz von 72 Lautsprechern, das virtuelle Orchester als 3D-Surroundsound. Während die Lichtstangen waagerecht über den Köpfen durch den Raum stechen, sich wie Gitterstäbe an den Kubuskanten mit den Vertikalen kreuzen, im Nichts der gegenüberliegenden Wand plötzlich ganz verschwinden, erklingen Geigen, Flöten, Bläser wie von nah und fern. Als Zuschauer und –hörer gerät man unweigerlich in eine Art Rausch der Lichter und Klänge, ist Beobachter und Klangabsorbierer in einem.

50 Minuten Sopranhöhen

Becketts aus lauter Verneinungen gebauter Text verweigert sich jeder direkten Reaktion und auch die Musik dringt wie aus einer anderen Sphäre ein und ähnelt doch ganz realem Orchesterspiel, klingt manchmal recht kompakt. Sie beginnt rein instrumental, langsame, orchestrale Flächen wabern in einem beunruhigenden Unterstrom. Die rhythmische Struktur wirkt durch die Überlagerung unterschiedlicher Schichten durchlässig. Akkorde wiederholen sich in unterschiedlichsten Variationen.

Es gibt also keine Handlung, keine Charaktere, keinen Dialog, aber eben auch keine musikalische Dopplung der Beckettschen Worte. Nach eigener Aussage „intentionslos“ schwebt Feldmans Musik zwischen Klang und Stille. In diesen  schwebenden Klangteppich – Feldman verglich sein Komponieren gelegentlich mit Teppichknüpfen – ist die in unsäglichen Höhen sich bewegende, menschliche Stimme eingewoben. Verstärkt wird das Oszillieren durch das intensive Insistieren des Soprans auf der immer selben Tonhöhe. Die norwegische Sängerin Eir Inderhaug hat den Part übernommen, 50 Minuten lang durchdringt sie auf diese Art Becketts Wörter. Neither, Eir InderhaugUm sie herum schaben, brummen und sirren die Orchesterklänge im geisterhaft auf- und abschwellenden Lichtspiel. Fasziniert sieht das Publikum ihr zu, der Nebel hat sich gelichtet, die Lichtgitter verdunsten, Farbprojektionen malen pixelige Flächenmuster auf den Kubus über der Sängerin.

Hören und Sehen sind bekanntlich, wie jede Sinneswahrnehmung, eine komplexe und selektive Wahrnehmungsleistung. Allein das „Hören“ ist nicht auf das Ohr beschränkt, bezieht Auge, Körper und Geist mit ein. Zu diesem Thema gab es im Radialsystem auch ein Symposion. Über das Ohr sind also die Gefühle selbst unmittelbar aktivierbar.

Wellenfeldsynthese

Bei „Neither“ von phase7 werden die Sinne nun buchstäblich über ein besonderes Schallwellensystem gereizt: Mittels Wellenfeldsynthese wogen die Klänge durch den Raum und lassen sie in die Körper der Zuschauer hineinfahren. Das klingt wie Zauberei, ist aber 3D-Soundtechnik mit Lautsprechern und computergesteuert. Die  Lautsprecher dienen dabei nicht primär dazu, Klänge zu reproduzieren, sondern um natürliche Klangfelder virtueller Klangquellen entstehen zu lassen. Durch die Überlagerung der einzelnen Schallfelder entsteht ein natürlicher Klangeindruck. So können sich die Klänge von den Wänden und Lautsprechern lösen und tatsächlich im Raum schwebend platzieren.

Für diesen dreidimensionalen Sound nutzt phase7 das Iosono- 3D-Audio-System, die Technologie die auf dem Prinzip der Wellenfeldsynthese beruht (siehe Kasten). Die akustischen Schallfelder simulieren einen oder mehrere Musiker, als würden sie irgendwo im Saal sitzen  und spielen. Man nimmt sie als solche wahr und nicht als Klang aus einem Lautsprecher. Das Publikum erlebt also zugleich die akustische Illusion, als befände es sich selbst inmitten des Orchesters und des Klangursprungs in seiner vermeintlich direkten Nähe. Ebenso wie die einzelnen Orchestergruppen, die hinter, über oder vor ihm erklingen. Das verlangt präzise Steuerung und Audiowiedergabe im gesamten Raum. Als Herzstück des Soundsystems nennt Iosono den Audioprozessor, mit dem der Ton flexibel an unterschiedliche Lautsprecher-Setups angepasst werden kann, unabhängig von der Raumgröße und Zuschauerzahl.

Kreativer Schaffensprozess an der Wellenfront

Allein die anonyme Sopranstimme singt live und ohne Verstärkung. Eir Inderhaug, die seit 2005 mit phase7 performimg.arts zusammenarbeitet, ist wiegesagt physisch anwesend. Während also alle Klänge um sie herum körperlos bewegte Klangillusionen erzeugen, sind bei ihr Klang und Körper überraschend deckungsgleich, für alle sichtbar und verortbar. Im Boden des Bühnenpodestes eingelassen und für Zuschauerblicke verborgen, zeigen ihr Monitore in vier Richtungen den Dirigenten, der das virtuelle Orchester dirigiert. Die komplexe Computer- und Steuerungsanlage ist auf einer Seite des Raumes hinter den Zuschauerreihen installiert.

Entwickelt wurde dieses Wellenfeldsynthese-Soundsystem am Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie, IDMT. Als räumliches Audiowiedergabeverfahren hat es das Ziel, virtuelle akustische Umgebungen zu schaffen für höchstmöglich realistische Audiowiedergabe. Der Sweet Spot, das ist der optimale Bereich, wird auf den gesamten Wiedergaberaum aufgeweitet, sodass realistische, dreidimensionale Klanglandschaften entstehen (siehe Kasten).

Es ergeben sich völlig neue Möglichkeiten im kreativen Schaffensprozess, erklärt der Medienkünstler und Gründer von phase7 Sven Sören Beyer: Losgelöst von Kanalinformationen können Klangobjekte innerhalb und außerhalb des virtuellen Raums positioniert und bewegt werden. Damit die um die Zuschauerreihen angeordneten 72 Lautsprecher Schallwellen erzeugen, steuert eine Computersynthese jeden der einzelnen Lautsprecher genau in dem Moment an, zu dem eine virtuelle Wellenfront seinen Raumpunkt durchlaufen würde. Der Ausgangspunkt dieser synthetisierten Wellenfront kann jeder beliebige Punkt innerhalb der horizontalen Ebene der Lautsprecher sein.

Hochmoderne Theatersprache

Das Berliner Künstlernetzwerk phase7 performing.arts, ist ein erfinderisches Kreativkonglomerat, das der Medienkünstler und Choreograph Sven Sören Beyer mit einem festen Team aus darstellenden und bildenden Künstlern, Musikern, Medien- und Computerfachleuten rekrutiert und es immer wieder durch weitere Fachleute ergänzt. Gegründet hat er es 1999. Die multimediale Truppe arbeitet seit mehreren Jahren international an der Schnittstelle zwischen Mensch und computerunterstützter Realitätserweiterung. Ihr Schwerpunkt liegt dabei in der Interaktion von Sprache, Musik und Tanz, die sie durch elektronische Systeme zur Modifizierung und visuellen Umsetzung von Bewegung und Klang erweitern.
So entsteht eine hochmoderne Theatersprache in immer neuen Varianten. Sie führte phase7 performing.arts, so der volle Name, bereits in die Arabischen Emirate, nach Indien, Norwegen, Portugal und Hong Kong. Auch die feierliche Eröffnung des Bundeskanzleramtes 2001 hat phase7 mit multimedialer Darbietung gestaltet, „C-The Speed of Light“ eine Cross-Media-Oper zum Einsteinjahr für Wissenschaften im Dialog in Berlin, 2005, die Eröffnungsinszenierung „Words all Over“, sowie „Traces“ für das New Vision Arts Festival 2008 in Hong Kong, die Abschlusszeremonie für die Kulturhauptstadt Europa 2008 in Stavanger/Norwergen und die Installation Ønskebrønn/Wunschbrunnen (Sandnes, 2008 und Hauptbahnhof Berlin 2010).

IOSONO Akustiklabor: Fertiges Labor mit Versuchsaufbau für Wellenfeldsynthese. Dieser Aufbau umfasst 400 separat steuerbare Audiokanäle, sowohl digital als auch analog angesteuert. Für Morton Feldmans 3D-Oper „Neither“ zu den 87 Samuel-Beckett-Worten arbeitete das Team in der Regie von Sven Sören Beyer mit Christiane Neudecker am Konzept, dem Komponisten Christian Steinhäuser und Raphael Thoene als musikalische Leiter, für die Software-Art ist Frieder Weiss verantwortlich und Bjoern Hermann entwarf das Lichtdesign.  Mit „Neither“ hat phase7 in ihrer Zeichen setzenden, neuen Theatersprache die literarische Dimension hinzugewonnen. Die Klänge innerhalb und außerhalb der Hörfläche oder irgendwo über den Köpfen der Hörer durch die digitalen Möglichkeiten entstehen zu lassen, bereitet nicht zuletzt den Begriff der Oper fürs 21. Jahrhundert neu auf. Oder um es mit Beckett zu sagen: „… vom undurchdringbaren Selbst zum undurchdringbaren Unselbst durch das Weder.“

Dieser Artikel erschien auch in der BTR- Bühnentechnische Rundschau 5/2012

Der amerikanische Komponist Morton Feldman (1926–1987)

IOSONO Akustiklabor: Teilansicht des 3D CAD Planes. IOSONO Akustiklabor: Teilansicht des 3D CAD Planes.

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