Ali Kazmas 8 Videoarbeiten "Things We Do" aus der Serie "Obstructions" bestechen durch ihre präzisen Tiefenblicke in Arbeitsprozesse nicht nur der Massenproduktion sondern auch der Handarbeit
Berlin, Mai 2010. Ali Kazmas "Things We Do" kann man wörtlich nehmen - Dinge, die wir tun - mit den Händen tun, allein mit den Fingern als Werkzeug oder mit Werkzeug in Händen. Unser Tun, gelenkt von einem Geist, der ordnend wirkt.
Kunststar Olafur Eliasson verwandelt im Berliner Martin-Gropius-Bau Licht und Luft zu Lampen und Lockungen
Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Rationalität und sinnlicher Imagination, zwischen Natur-wissenschaften und zweckfreier Kunst. Lichtspiele und Spiellichter, Sonne, Licht und Luft – Naturphänomene, die uns umgeben, draußen in der Stadt und drinnen im Kunstraum. Alles, was wir je im Physikunterricht gelernt, aber vielleicht nie verstanden haben - in Olafur Eliassons kosmischem Reich können wir es sinnlich erleben. Und manches auch verstehen.
Paris ohne das Centre Pompidou wäre wie London ohne die Tate Modern. Nun eröffnet Metz sein eigenes CP
Das Centre Pompidou ist eine Marke. Was wäre Paris ohne diesen architektonischen Meilenstein, dieses lebendige Zentrum für zeitgenössische Kunst mitten im Herzen der Stadt? Dieser Ort, wo sich die bildenden Künste mit Musik und Theater, mit Kino und Literatur sprichwörtlich Schulter an Schulter reiben. Der von Renzo Piano und Richard Rogers entworfene Bau symbolisiert zudem den Geist des 20. Jahrhunderts.
Nun führt das Centre Pompidou seinen ursprünglichen Auftrag weiter ins 21. Jahrhundert, und zwar in Metz. Im Mai ist Eröffnung der futuristisch anmutenden Stätte.
"Wir sind wieder da", Annika Erikssons Film-Installation in der daad-Galerie in Berlin weckt Reminiszenzen an Underground und Subkulturen
Berlin, Mai 2010. Punks, Graffiti, Hunde, nachts im bläulichen Dunst auf einer Berliner Brache. Die Ruinenmauer im Hintergrund ist gekachelt, aus ihrer abgebrochenen Kante sprießt Gras. Rauchschwaden ziehen ins Bild, verharren kurz als wären sie Geister und entschwinden wieder wie windige Wächter. Das sind - auf eine zweidimensionale Fläche heruntergebrochen – Situation und Protagonisten in „Wir sind wieder da“. In Szene gesetzt hat sie die schwedische Künstlerin Annika Eriksson.
Das Willy-Brandt-Haus zeigt im Rahmen des Projekts „The Promised City“ Fotos über „Glückssucher“
Berlin, April 2010. In Strömen zieht es Menschen in die Ballungszentren der Metropolen, getrieben von Sehnsüchten oder aus der Not heraus, voller Erwartung und doch immer mit der Angst zu scheitern und aufgerieben zwischen Traum und Alptraum. Ein Photoprojekt sucht Augenblicke des Glücks solcher "Glücksucher" aufzuspüren.